Immer mehr Gemüse von heimischen Feldern 



Der Anbau von Gemüse in Deutschland legt seit vielen Jahren kontinuierlich zu, und im Jahr 2006 wurde mit gut 111.000 Hektar ein neuer Rekord aufgestellt.
Für diesen Trend gibt es vor allem zwei Gründe: Angesichts des Abbaus von Marktstützungsmaßnahmen beispielsweise im Getreidesektor suchen immer wieder Landwirte nach Alternativen auch in der Gemüseproduktion, und etablierte Gemüsebauern weiten ihre Flächen aus, um durch wachsende Umsätze und die Nutzung von Kostendegressionen ihren Betrieb wettbewerbsfähig zu halten. Allerdings profitieren nicht alle Kulturen gleichermaßen von dieser Entwicklung, es gibt Gewinner und Verlierer. So konnte beispielsweise Eissalat in den Jahren 1992 bis 2005 jährlich im Durchschnitt um 10,2 Prozent auf im laufenden Jahr 4.289 Hektar zulegen, während der Anbau von Kopfsalat im Mittel um etwa zwei Prozent zurückging. Und auch Spargel, mit fast 22.000 Hektar in 2006 die bedeutendste Gemüsekultur hierzulande, wies in dem langjährigen Vergleich ein robustes Wachstum von 6,4 Prozent auf. Mehr oder minder kräftig Federn lassen mussten hingegen die traditionellen Kohlarten Rotkohl, Wirsing, China-, Blumen- und Weißkohl, deren Flächen um jährlich 3,2 bis 1,5 Prozent reduziert wurden. 

Quelle: www.zmp.de