Erdbeeren
 Darauf sollten Sie beim Erdbeereinkauf achten
Weitere Informationen über die Erdbeeren
Informationen über Rezepte und Zubereitungsmöglichkeiten von Erdbeeren
Hier können Sie frische Erdbeeren kaufen
Erdbeerenanbau 2007

 

Die Erdbeersaison beginnt im Mai

Die Haupternte fällt in Deutschland in der Regel in die Monate Juni/Juli, wobei regionale Unterschiede bestehen. So kann die Ernte im Südwesten Deutschlands bereits im Mai beginnen, während der Norden noch bis Mitte Juni warten muss. Späte Sorten und die Weiterentwicklung der Anbaumethoden haben es möglich gemacht, die Erntesaison in Deutschland bis in den Herbst zu verlängern. So werden beispielsweise die Kulturerdbeeren in einmal tragende (Ernte von Mai bis Juni) und zwei- oder mehrmals tragende Sorten (Ernte vom Frühjahr bis in den frühen Herbst hinein) unterschieden.

Am liebsten mögen es die Erdbeeren sonnig und mäßig feucht. Ideal sind sonnige Lagen und sandige Böden. Diese sorgen für eine gute Bodenbelüftung und verhindern Staunässe.Hierzulande bietet Baden-Württemberg solche idealen Bedingungen, weshalb das Land zu den Hauptanbaugebieten für Erdbeeren in Deutschland zählt. Weitere wichtige Anbaugebiete sind Nordrhein-Westfalen, Bayern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen.

Bei der Ernte müssen die Früchte so reif wie möglich sein, denn nur voll ausgefärbte Früchte ohne Weißanteile versprechen ein erdbeertypisches Aroma. Zudem können sie nachträglich nicht mehr süßer werden. Die Erdbeerernte erfolgt traditionell per Hand, wobei die Früchte bereits in Schalen einsortiert werden. So werden die empfindlichen Erdbeeren geschont und können in erstklassiger Qualität im Handel angeboten werden. Anschließend müssen die Früchte so schnell wie möglich gekühlt und schonend transportiert werden. Die Lagerfähigkeit liegt bei optimaler Lagerung bei 3-5 Tagen (unter controlled atmosphere (CA) bis zu 10 Tage. Dazu ist jedoch ein erhöhter CO2-Gehalt und die Verwendung von Trockeneis erforderlich). Da die Transportwege in Deutschland kurz sind, was der Umwelt zugute kommt, besitzen heimische Erdbeeren unschlagbare Vorteile gegenüber der Importware. Ihr Aroma (Erdbeeren verlieren schon wenige Stunden nach der Ernte an Aroma), Vitamingehalt (Vollreife Früchte enthalten bis zu 20% mehr Vitamin C) und ihre Frische bleiben so bestens erhalten, so dass der Verbraucher in den Genuss von qualitativ erstklassigen, tagesfrischen Früchten kommt.

Und sie sind beliebt wie noch nie: Der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland ist in den letzten Jahren stetig gewachsen und liegt aktuell bei rund 2,3 Kilogramm.

 

Über die Nährwerte der Erdbeeren

 

Erdbeeren schmecken nicht nur Groß und Klein, sie haben auch einiges an Inhaltsstoffen zu bieten. So sind sie mit einem Energiegehalt von ca. 33 kcal/100 g (verzehrbarer Anteil) für eine leichte, sommerliche Ernährung ideal. Und die heutige Wissenschaft gibt der Frucht hinsichtlich ihrer positiven Eigenschaften eine sehr gute Note.

Mehr Vitamin C als Orange und Zitrone

Erdbeeren besitzen viele lebenswichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente für unseren Körper. Nennenswert sind vor allem Vitamin C, wobei der Gehalt umso höher ist, je reifer die Frucht ist. Sie haben einen Vitamin-C-Gehalt von 65 mg pro 100 g Fruchtfleisch – dies entspricht 65 Prozent der täglich empfohlenen Bedarfsdeckung. Sie übertrifft dann sogar Zitronen und Orangen. Weiterhin gehören Provitamin A, alle B-Vitamine sowie die Mineralstoffe Kalium, Calcium und besonders Eisen zu ihren Inhaltsstoffen. Bei den Erdbeeren sind es vor allem die Stoffgruppen Flavonoide und Phenolsäuren, die positive Auswirkungen auf unseren Körper haben. Einige der Flavonoide sind übrigens für die leuchtend, rote Farbe der Sommerfrüchte verantwortlich.

Botanisches

Die Erdbeere, die wir heute kennen ist die „Ananas-Erdbeere“ (Fragaria ananassa), die nach ihrer Form benannt wurde. Erst spät bemerkte man, dass es sich dabei um eine zufällige Kreuzung aus der amerikanischen Scharlach- und der Chile-Erdbeere handelte. Fragaria heißt Rosengewächs, zu dessen Gattung die Erdbeere gehört. Botanisch gesehen ist die „Königin der Beeren“ eine Staude, deren Frucht eine so genannte Sammelnussfrucht ist. Was wir essen und als Erdbeerfrucht bezeichnen, ist die Blütenachse oder der Blütenboden. Die eigentlichen Früchte sind die winzigen Nüsschen die meist ein wenig eingesenkt an der Außenseite sitzen.

 Quelle: ww.cma.de