Rettich

Der Rettich (auch chinesischer R. u. japanischer R.) (bot. Raphanus sativus) gehört zur Familie der Kreuzblüter. Die Wurzel, die je nach Sorten rot, weiß oder schwarz sein kann, enthält Senföl und Zucker. Diese Gehaltstoffe sind für den brennend-würzigen Geschmack zuständig. Im Mittelalter wurde er sogar in Deutschland als Heilpflanze bei Gallen- und Leberleiden genutzt. Spitzenreiter im Pro-Kopf-Verbrauch sind die asiatischen Länder wie Korea und Japan. In Deutschland ist der Verbrauch gering. Hier ist er, in Spiralen geschnitten und gesalzen, eine traditionelle Beilage zum Bier.
Man unterscheidet den einjährigen Frühjahrs- . Sommerrettich und den zweijährigen Winterrettich sowie das Radieschen.
Das Radieschen (bot. Raphanus sativus var. sativus) stammt wahrscheinlich aus Asien. Wilde Formen wurden in China entdeckt und in japanischen sowie chinesischen Gärten als Zierpflanze angebaut. Wegen ihrer geringen Ansprüche an Boden und Klima können Radieschen rund ums Jahr angebaut und geerntet werden.

         

    

Hauptnaehrstoffe Energie Mineralstoffe Vitamine
Eiweiß 1g
Fett 0,2g
Kohlenhydrate 1,9g
Ballaststoffe 2,5g
14 kcal
57 kJ
Natrium 18mg
Kalium 322mg
Calcium 32mg
Phosphor 30mg
Magnesium 15mg
Eisen 0,8mg
Fluor k.A.
A 1,6µg
B1 0,03mg
B2 0,03mg
C 29mg
E k.A.

je 100gr essbarer Anteil