Sellerie

Sellerie (lat. Apium graveolens) wird das Gemüse für alle Fälle genannt. Er eignet sich als Suppengrün und für Rohkostgerichte, ist Kochgemüse und Gewürz. Bereits im Altertum war er bekannt. Vor allen wegen seiner ätherischen Öle, Vitamine und Mineralstoffe wurde er auch in der Medizin eingesetzt.
Die bekanntesten Selleriesorten sind: Staudensellerie, auch Stiel-, Stangen- oder Bleichsellerie genannt. Dieser bildet nur schwachangedeutete Knollen, der
Wuchs bildet hauptsächlich das oberirdische Blattwerk aus. Früher wurde er zum Bleichen angehäufelt und abgedeckt. Heute gibt es aus England und den USA sogenannte selbstbleichende Sorten. Staudensellerie schmeckt roh sowie gekocht, geschmort und gedünstet. Knollen- oder Wurzelsellerie wächst in ganz Europa. Er wird aber am meisten in Deutschland, den Benelux-Staaten und Frankreich verwendet. Er wird als Suppengemüse, Salat - roh oder gekocht, und als Gemüse gegessen. Das Fleisch der Knolle ist weisslich, seine Konsistenz ist schwammig bis fest. 
Schnittsellerie ist dem sogen. Wildsellerie immer noch am ähnlichsten. Wie der Staudensellerie bildet er fast keine Knolle und wird wegen seiner aromatischen Blätter in Treibhäusern oder im Freiland gezüchtet. Außerlich ist er der Petersilie im Aussehen ähnlich. Seine Blätter schmecken aber intensiv nach Sellerie. Sie lassen sich vorzüglich trocknen und dienen als Suppenwürz.

 

Haupt-Nährstoffe Energie Mineralstoffe Vitamine
Eiweiß 1,1g
Fett 0,2g
Kohlenhydrate 1,8g
Ballaststoffe 1,8g
15 kcal
62 kJ
Natrium mg
Kalium 340mg
Calcium 70mg
Phosphor 40mg
Magnesium 11mg
Eisen 0,5mg
Fluor k.A.
A k.A.
B1 0,05mg
B2 0,05mg
C k.A.
E 0,7mg

je 100g eßbarer Anteil